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Die Obelisken |
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Neben Sphinx und Pyramide gilt der Obelisk als typischstes Symbol des alten Ägypten.
Die ältesten aufgemauerten Obelisken entstanden in der 5. Dynastie als Zentren der so genannten Sonnenheiligtümer, die am wesentlichen Wüstenrand bei Abu Gurob/Abusir errichtet worden waren. Nur wenig später sind die ersten monolithischen Obelisken belegt, die sowohl im Tempelbereich als auch in kleinerem Format vor Privatgräbern aufgestellt wurden. Im Mittleren und Neuen Reich ließen die Herrscher gewaltige Obelisken vor und in den großen Reichstempeln aufstellen. Besonders beeindruckend sind die Obelisken der Königin Hatschepsut (1479-1458 v. Chr.) die sie ihrem Göttervater Amun-Re weihte. Die beiden nahezu 30 m großen und 323 t schweren Denkmäler stammten aus den Granitbrüchen bei Assuan und wurden auf Schiffen nach Karnak verbracht.
Auch die römischen Kaiser waren von den ägyptischen Obelisken fasziniert. Allein 13 von ihnen ließ man nach Rom schaffen. Dazu gehört auch das größte je errichtete Exemplar Thutmosis III. aus Karnak Das 455 t schwere und fast 35 m hohe Monument blieb nach Ankunft im Tempel erstmal 35 Jahre lang auf der Seite liegen, wie es in einer von Thutmosis IV. hinzugefügten Inschrift heißt, bevor es aufgerichtet werden konnte. im 4. Jh. wurde der Obelisk dann auf Befehl Kaiser Konstantins I. abtransportiert und unter seinem Sohn Konstantin II. nach Rom überführt, wo er noch heute auf dem Lateransplatz steht. Später gelangten Obelisken aber auch in andere Teile der Welt, so nach Istanbul, London, New York und Paris.
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