Amenophis I.
(1525-1504 v.Chr.) "gründete" sozusagen das
Tal in welchem die Gräber in den Fels gehauen werden. Allerdings wo
und wie sein Grab angelegt wurde ist bis heute unklar. |
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Im Jahre 1898 wurde
erstmals mit professionellen Ausgrabungen begonnen, bis heute sind über 80
Gräber entdeckt und erforscht worden. Wie viele uns noch verborgen sein
könnten ist unbekannt.
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Allerdings waren sie alle schon Opfer von
Grabräubern geworden, die Reichtümer die dem Verstorbenen als
Grabbeigaben mitgegeben wurden waren weiterhin unvorstellbar. Bis es
Howard Carter unter Lord Carnavon das bislang unberührte Grab des
Tutanchamun fand und ausgrub (Siehe dazu "Tutanchamun").
Seine Grabbeigaben geben der heutigen Menschheit einen kleinen
Anblick in die Welt des Jenseitsglaubens der Kultur. |
Denn wie müssen im
Vergleich zu diesem unbedeutenden Pharao die Beigaben der großen Herrscher
wie z.B. Ramses II. gewesen sein? Das lässt sich wohl nur erahnen... Natürlich haben drei
Jahrtausende der Plünderei die Schätze der Ägypter in alle Winde
zerstreut, aber geblieben sind die Gräber an sich, die Geschichten
erzählen, die den Ägyptologen Einblicke in die Alte Kultur verschaffen.
Durch die Wandmalereien konnten Fakten im Bezug auf Regierungszeit,
Familie usw. ermittelt werden.
So sieht ein Querschnitt
eines Felsgrabes aus. In diesem Fall handelt es sich um das Grab
Thutmosis III. (KV 34)* aus der 18. Dynastie, um 1450 v. Chr.
Ein schräg abfallender
Eingang führt zu drei Korridoren und einem Brunnen (der allerdings
einmalig bei den Gräbern auftritt), der Weg führt in eine Vorkammer
mit Säulen und Wandmalereien- und einer Treppe die direkt nach unten
zur Grabkammer führt. |
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* KV 34 =
Kings Valley (Königsgrab) und die laufende Nr. der Ausgrabung
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Die
Gräber der 18. Dynastie waren eher bescheidene Grabanlagen,
weiterführend ist ein deutlicher Anstieg der Ausmaße zu beobachten.
Grundrisse, Dekorationen und Ausmaße im allgemeinen lassen
zunehmende Macht und Reichtum erkennen. Sethos I. führte diese
Entwicklung zum Höhepunkt mit seiner Grabanlage die mehr als 100m in
den Fels hinein führt. |
Das
Tal der Könige, oder wie es die Ägypter heute nennen: "Biban
el-Muluk" wird hoffentlich nicht für immer so viele Geheimnisse
verbergen und das ein oder andere Grab noch Preis geben.
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Das Tal der
Königinnen
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Im
Süden von Theben West liegt das Tal der Königinnen, ein gesonderter
Bestattungsplatz für die zahlreichen Herrscherinnen, Prinzen und
Prinzessinnen des Neuen Reichs.
Die meisten Gräber stammen
allerdings aus der 19. und 20. Dynastie, aus der 18. Dynastie wurden keine
gefunden bisher. Im Bezug auf Größe und Dekoration unterscheiden sich die
Gräber zu den Königen erheblich. Im Tal der Königinnen waren die Gräber
wesentlich kleiner, auch die Wandszenen zeigen oft nur Texte die aus dem
Totenbuch entnommen worden sind. |
Erst 1904 wurde das Grab
QV 66* der Hauptfrau von Ramses II. der Nefertari 19. Dynastie um
1250 v. Chr. entdeckt. Ein großer Teil der Wand- und Deckenmalerei
wurde leider zerstört aber hier kann man die prunkvollen Malereien
noch sehr gut erkennen. Hierbei handelt es sich um Götterszenen aus
dem Vorraum aus der oberen Ebene des Grabes. |
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* QV 66 =
Queens Valley (Königinnengrab) und die laufende Nr. der Ausgrabung
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