|
Chephren (Chafre) |
|
|
|
|
Er war ein Sohn Cheops, der als Chafre (Chephren) bekannt war. Er baute die bekannte 2. Pyramide von Gise und den großen Sphinx, wobei das in Frage steht. Unter Chafre erlebte das Land eine Blüte, wie sich an den Mastabas seiner Höflinge zeigt. In demjenigen, das Prinz Nekure, einem Königssohn gehörte, findet sich ein in die Wand gemeißeltes Testament, das einzige seiner Art aus dieser Epoche. Darin vermacht der Prinz seinen Erben vierzehn Städte, von denen mind. elf (drei Namen sind unleserlich) nach seinem Vater Cheops benannt sind. Nekure teilt die Hinterlassenschaft unter den fünf Erben auf, aber zwölf seiner Städte waren ausdrücklich dazu bestimmt, für den Totenkult im Grab des Prinzen aufzukommen.
Errichtet aus Kalkstein der Region, wurden seine Wände geradezu furniert mit großen Platten aus Rosengranit, den die Steinbrüche von Aswan (Assuan) 965 Kilometer weiter südlich lieferten. Der Tempel spielte eine wichtige Rolle in den Bestattungszeremonien für den verstorbenen König. Chafres Pyramide steht auf etwas höherem Baugrund als die seines Vaters, und erweckte die Illusion größer zu sein als die des Cheops, in Wahrheit ist sie allerdings mit 136,40 Metern 10,20 Meter kleiner.
|