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Cheops (Chufu) |
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Wieso Cheops sein Grab auf dem Wüstenplateau von Gise errichten ließ und nicht wie sein Vater in Dahschur, oder wie seine Vorgänger in Saqqara ist nicht bekannt. Auch über seine Person ist nur wenig bekannt z. B. gibt es Steininschriften, die berichten wie Cheops Feldzüge auf die Sinai-Halbinsel unternommen hatte und auch Truppen dort hatte, die den Beduinen das Kupfer- und Türkisvorkommen zu entnehmen... also diese auszubeuten.
Das Sonnenschiff des Pharao: 1954 stieß Kamal el-Mallach auf Steinblöcke, die eine Gruße im Fels verschlossen hielten- im Inneren dieser Grube wurden die Überreste des 43m langen, 5,6m breiten und 1,5m tiefgehenden Schiffes aus Zedernholz gefunden, welches damals in 650 Teile zerlegt wurde.
Barken, wie man diese Art von Schiffen nennt, waren nicht nur Fortbewegungsmittel für die Fischerei oder Jagd, sondern hatten auch eine symbolische Bedeutung, denn sie waren das Fortbewegungsmittel der Götter. So wurde dieses 4500 Jahre alte Sonnenschiff dem Pharao ins Grab mitgegeben zur unbeschwerlichen Fahrt in Jenseits. Einen außergewöhnlichen Fund zum Beweis der Verehrung des Gottes Cheops auch rund 2000 Jahre nach seinem Tod haben japanische Archäologen in Saqqara bei Kairo gemacht: Sie fanden Skulpturen der 26. Dynastie des Cheops-Kults aus dem 5./6. Jahrhundert vor Christus. In einer grabähnlichen Kammer stießen die Wissenschaftler auf Überreste von mindestens 15 Statuen. Auf eine der Statuen, eine zwischen zwei Löwenbeinen sitzende, sphinxähnliche Figur, steht der Namen des Pharao Cheops (ca. 2620-2580 v. Chr.) geschrieben; Statuen mit dem Namen des Pharaos sind äußerst selten. Damit ist bewiesen, dass in der späten 26. Dynastie des 5./6. Jahrhunderts der Cheops tatsächlich als Gott verehrt wurde. Bisher lag ja den Archäologen nur eine äußerst winzige Elfenbeinfigur aus Abydos vor, die der Cheops-Kultur einwandfrei zugeordnet werden konnte. Ansonsten liegen Leben und Wirken des Herrschers Cheops noch weitgehend im Dunkeln). |